Das Electric Love Festival in Plainfeld bei Salzburg feierte dieses Jahr das fünfte Jubiläum und einen Besucherrekord von 180’000 Besuchern. Mit Mottos wie “#FiveYearsTogether” oder “#FiveTimesBetter” hat der Organisator bereits im Vorfeld des Festivals für Stimmung und Hype gesorgt. Das Festival in den Salzburger Bergen verspricht mit ihren Headliners wie Martin Garrix, DJ Snake oder Hardwell viel, aber ob der Organisator “Revolution Event” das Versprechen halten konnte und es so richtig krachen liess, klären wir mit diesem Artikel. Am Schluss des Artikels findet ihr zusätzlich einen kleinen Videorückblick zum Festival.
Der erste Eindruck

Das Festivalgelände

Die Organisation
Bereits im Vorfeld des Festivals hat sich Revolution Event viel Mühe gegeben, das Event geschmeidig über die Bühne zu bringen. Mithilfe von Karten, Timetables und einer App konnte man sich gut informieren. Trotzdem hatte die Organisation nicht reibungslos verlaufen können, was natürlich auch nicht zu erwarten war. Wie in “Der erste Eindruck” bereits erwähnt dauerte das Chek-In viel zu lange, was wahrscheinlich an dem neuen System mit den Armbänder lag, welche nebst dem Ticket auch gleichzeitig als Bezahlchip fungierte. Zusätzlich hat die Security auch Dinge beschlagnahmt, welche gar nicht auf der “Liste der verbotenen Dinge” drauf war. Klar geht Sicherheit vor, aber ein normales Deo sollte man doch noch mitnehmen dürfen! Ein ähnliches Problem gab es dann auch noch bei der Eingangskontrolle zum Gelände. Auf einmal waren Turnsäckli verboten, aber nicht für alle, da auf dem Gelände dann trotzdem jede Zweite mit einem Säckli auf dem Rücken unten stand. Alle Besucher sollten gleich behandelt werden, überall und immer! Zuletzt waren da noch die Shuttlebusse, welche total überfüllt waren. Zum Teil mussten die Besucher auf den nächsten Shuttlebus warten, was natürlich echt nervend ist. Hier sollten vor allem in den Stosszeiten immer zwei Busse fahren, um die Massen abzufertigen!Nebst dem Negativen gab es natürlich auch positive Aspekte. Die Bühnen und die Technik war diesmal pünktlich fertig und die Acts konnten alle ohne Verzögerung auftreten. Auch auf die Gewitter, welche die Campingplätze fast wegfegten, wurde im Voraus ausreichend gewarnt. Die Polizei, Sanität und Feuerwehr waren auch gut vertreten, was ausreichend für Gefühl der Sicherheit gesorgt hat.
War es nun #ELFenhaft?
Natürlich bleibt ein Festival ein Festival und die schlechten Punkte geraten schnell in die Vergessenheit. Das ist auch der Grund, warum jedes Festival so magisch ist und eigentlich immer nur gut in Erinnerung bleibt. Das Electric Love 2017 war der absolute Hammer und wird es zukünftig auch bleiben! Nicht umsonst ist es eines der grössten elektronischen Musikfestivals Europas!
Zum Schluss gibt es hier wie versprochen einen kleinen Rückblick und die offizielle Opening Ceremony des Electric Love Festivals 2017.
Jegliche Aufnahmen wurden auf dem Electric Love Festival in Salzburg getätigt. Der Organisator ist die Electric Love GmbH & Co KG.
Dieser Artikel wurde von Adrian Lipkovits verfasst.